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Freiwilligenarbeit

Zeit im Ausland verbringen – aber sinnvoll? Wenn du ein Land und seine Kulturen kennenlernen möchtest und dich gleichzeitig für eine gute Sache einbringen willst, bist du bei Freiwilligenarbeit genau richtig. Ein Land hautnah erleben, sich engagieren und helfen lernen – das sind die wichtigsten Aspekte der Freiwilligenarbeit.

Freiwilligenarbeit im Ausland

Tipps

Sinnvolle Projekte bieten beispielsweise diese Freiwilligenarbeits-Organisationen:

Abseits der großen Touristenströme setzen sich gemeinnützige Organisationen mit sozialen und ökologischen Projekten für Mensch und Tier ein. Als Volunteer kannst du dich in einem solchen Projekt im Ausland engagieren.

Direkt vor Ort greifst du für einige Wochen oder Monate dem Team in der Einsatzstelle unter die Arme und bietest deine Unterstützung an, wo immer sie gebraucht wird. Auch ohne besondere Vorkenntnisse kannst du eine Hilfe sein.

Dabei geht es nicht darum, Abhängigkeit zu fördern und Menschen in Schwellenländern „zu zeigen wie es geht“. Das Team und die Menschen vor Ort arbeiten auf Augenhöhe gleichberechtigt zusammen und tauschen sich untereinander aus. Beide Seiten profitieren von dem interkulturellen Austausch, lernen andere Lebensweisen kennen und ihren Standpunkt neu zu bewerten. Neben den Zielländern in Afrika, Asien und Lateinamerika gibt es auch zahlreiche Möglichkeiten, sich sinnvoll für Freiwilligenarbeit in Europa zu engagieren.

Dieses interkulturelle Lernen ist eines der wichtigsten Ziele der Freiwilligenarbeit. Direkt am Einsatzort lernst du Menschen und Kultur, aber auch ihre Probleme und deren Ursachen so deutlich kennen wie nie zuvor. Du schärfst deinen Blick für globale Zusammenhänge und deine eigene Position in der Welt.

Freiwilligenarbeit verfolgt damit zwei Ziele: Zum einen die Unterstützung eines gemeinnützigen Projekts, das versucht, die Situation für die Menschen vor Ort zu verbessern oder sich für Tierschutz und Arterhalt einsetzt. Und, übergeordnet, das interkulturelle Lernen und der Austausch, der dich persönlich und über dich auch dein Umfeld verändert.

Dein Freiwilligenarbeit Ratgeber

Freiwilligenarbeit mit Tieren

Tipps

Nutze jetzt den RGV Volunteer Guide:

  • finde die passende Organisation
  • bestimme ein geeignetes Zielland
  • entscheide dich für das passende Projekt

Wenn du dich als Volunteer engagieren willst, hast du verschiedene Möglichkeiten, zu einem Projekt zu kommen. Sie unterscheiden sich beispielsweise in ihrer Finanzierung, dem Projektangebot und der möglichen Dauer deines Einsatzes. Du hast drei Hauptmöglichkeiten, dich für Freiwilligenarbeit im Ausland zu bewerben.

Staatlich finanzierter Freiwilligendienst

Der staatlich unterstützte Freiwilligendienst lohnt sich für dich, wenn du zwischen Abitur und Studium oder Ausbildung ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) im Ausland einschieben möchtest.

Programme, wie der Europäische Freiwilligendienst oder der Internationale Jugendfreiwilligendienst, bieten dir verschiedene soziale und ökologische Projekte für ein soziales Auslandsjahr. Du bekommst jeden Monat einen staatlichen Zuschuss, der dir hilft, die 6-18 Monate in deinem Projekt zu finanzieren

Die Organisation Weltwärts beispielsweise bietet auf seriöser Ebene staatlich geförderten Freiwilligendienst außerhalb Europas, zum Beispiel in Afrika oder Asien, an. Du musst hier allerdings auf die Bewerbungsfristen achten: Bereits ein Jahr vor deinem Einsatz musst du dich bewerben und die Mindestdauer für deinen Freiwilligendienst sind 6 Monate oder länger. Du darfst außerdem nicht älter als 26 Jahre sein.


Flexibler Freiwilligendienst

Privat organisierte oder flexible Freiwilligenarbeit ist zeitlich lockerer geregelt als der geförderte Freiwilligendienst. Während die meisten Organisationen eine Altersuntergrenze haben, gibt es nach oben hin meist keine.

Auch deine Bewerbungs- und Teilnahmezeit ist deutlich flexibler. Du kannst dich recht kurzfristig entscheiden, auch wenn du natürlich genug Zeit für Impfungen und Visumsantrag einplanen solltest. Wie lange dein Einsatz minimal und maximal dauern kann, legen die Anbieter des Projekts fest, du hast aber fast immer die Möglichkeit, auch nur einige Wochen zu bleiben.

Du bekommst im Gegensatz zur geförderten Freiwilligenarbeit allerdings keinen Zuschuss. Deine Freiwilligenarbeit musst du also selbst finanzieren. Indem du Basispakete buchst, in denen Flug und Unterkunft mit eingeschlossen sind, kannst du die Kosten kontrollieren.


Das Auslandspraktikum

Du bist mit der Schule, deiner Ausbildung oder deinem Studium fertig und möchtest praktische Berufserfahrung sammeln? Hier eignet sich ein Auslandspraktikum! So kannst du neben ersten Arbeitserfahrungen auch wertvolle Auslandserfahrungen machen, deine Sprachkenntnisse aufbessern und deinen Horizont erweitern.

Freiwillige Auslandspraktika sind ebenfalls nicht staatlich finanziert. Anders als Freiwilligenarbeit, ist ein Auslandspraktikum aber eher berufsorientiert. Du kannst in fast allen Branchen ein Auslandspraktikum absolvieren. Einige Berufe fordern von dir sogar Erfahrungen im Ausland.

Trotzdem kannst du dich auch so sinnvoll in Afrika oder Asien einsetzen. Du gewinnst Einblicke in die Lebensweisen der Menschen vor Ort, tauchst in eine dir noch fremde Kultur ein und erwirbst wertvolle interkulturelle Kompetenzen.

 

Für wen ist Freiwilligenarbeit geeignet?

Bist du aufgeschlossen, an anderen Kulturen interessiert und hast Lust, deine Zeit im Ausland sinnvoll zu verbringen? Dann ist Freiwilligenarbeit im Ausland für dich das Richtige.

Grundsätzlich ist eine Freiwilligenarbeit für alle - von Schüler:innen und Studierenden über Arbeitnehmer:innen bis hin zu Senior:innen - geeignet, die sich im Ausland für einen gemeinnützigen Zweck einbringen möchten. Als Schüler:in sind deine Möglichkeiten stärker eingeschränkt, trotzdem kannst du dich oft schon ab 16 in bestimmten Umwelt- und Sozialprojekten engagieren.


Nutze dein Gap Year sinnvoll

Du möchtest nicht gleich aus der Schule ins Studium oder in die Ausbildung gehen, sondern lieber noch ein Abenteuer erleben? Dein Gap Year eignet sich sehr gut für ein Auslandsprogramm!

Durch Freiwilligenarbeit erweitert sich dein Horizont und du kannst Lebenserfahrung sammeln. Diese Erfahrungen machen dich weltoffener und ermöglichen dir neue Blickwinkel. Wenn du deine Zeit in einem Freiwilligenprojekt außerdem anerkennen lässt, kann dir die Teilnahme bei Bewerbungen einen Vorteil verschaffen.

Auch, wenn du nach deinem Studium ein Gap Year zwischen Abschluss und Berufseinstieg einlegen möchtest, kannst du diese Zeit mit einer Freiwilligenarbeit oder einem Auslandspraktikum, das zu deinem Berufsfeld passt, füllen. So erweiterst du dein Wissen auf eine einzigartige Weise und erlebst neue Sichtweisen.


Mach neue Erfahrungen in deinem Sabbatical

Du brauchst eine Pause von deinem Berufsleben und hast entschieden, ein Sabbatjahr einzulegen? Im Rahmen eines Social Sabbatical lohnt sich auch hier eine Freiwilligenarbeit im Ausland.

Wenn du deine gewonnene Zeit mit einem sinnvollen Projekt füllen möchtest, kannst du dich sozial engagieren und gleichzeitig Auslandserfahrung sammeln. Es bietet sich auch die Möglichkeit an, deinen Urlaub oder dein Work and Travel mit einem gemeinnützigen Projekt zu verbinden, indem du die Freiwilligenarbeit direkt an deine Freizeit hängst.


Nutze deine Arbeitserfahrung für gemeinnützige Projekte

Freiwilligenarbeit ist nicht nur vor dem Arbeitsleben ein Gewinn für dich. Nach der Ausbildung kannst du deine Fachkenntnisse sinnvoll einsetzen. Als Skilled Volunteer, beispielsweise im medizinischen oder sozialen Bereich, kannst du bei Projekten, die spezielle Vorkenntnisse erfordern, die Fachkräfte vor Ort unterstützen:

  • Mit einer medizinischen Ausbildung kannst du Krankenhäuser (in Afrika und Asien) unterstützen
  • Veterinärmediziner können in Tierschutzprojekten ihr Fachwissen einbringen
  • Als Pädagog:in kannst du dich für benachteiligte Kinder engagieren

Auch andere Fachkenntnisse sind bei Freiwilligeneinsätzen natürlich gerne gesehen. Du könntest dich bei Forschung und Planung von größeren Projekten einbringen und dein eigenes Wissen im Rahmen eines Auslandspraktikums zusätzlich erweitern.

Was kannst du mit Freiwilligenarbeit im Ausland erreichen?

Bevor du eine Freiwilligenarbeit antrittst, fragst du dich wahrscheinlich: Was bringt mein Einsatz eigentlich? Die Antwort ist: Jede Menge. Bei dir persönlich wird der Einsatz viel bewirken. Du wirst dich und deine Sichtweise auf die Welt verändern. Bei deinem Projekt selbst wirst du eher im Kleinen wirken: Wie ein Rädchen in einer großen Maschine wird dein Einsatz helfen, langfristig die Situation vor Ort zu verbessern.

Wirkung für dich persönlich

Durch eine Freiwilligenarbeit tauchst du viel tiefer in die Lebenswelten deines Gastgeberlandes ein, als es dir als Tourist möglich wäre. Du lernst die Menschen und ihre Lebensweisen authentisch und direkt kennen. Auch die Probleme an der Einsatzstelle werden dir hautnah bewusst.

Diese Erfahrung wird dich auf viele Weisen verändern. Sie wird dich sensibler machen für die Unterschiede zwischen deiner und anderen Lebenswelten. Du wirst dir vielleicht deiner Vorurteile bewusst und lernst, sie abzubauen.

Gleichzeitig wird dir deine eigene Position in der Welt mehr bewusst, du verstehst globale Zusammenhänge besser und änderst dein Denken und Verhalten nachhaltig. Diese Einstellung gibst du vielleicht nach deinem Auslandsaufenthalt an die Menschen in deinem Umfeld weiter und trägst deine Erfahrungen und ihre Wirkungen nach außen.

Langfristige Wirkung an der Einsatzstelle

Wenn du dich für Freiwilligenarbeit entscheidest, darfst du nicht zu große Erwartungen an die sichtbaren Resultate stellen. Sei nicht enttäuscht, wenn die Situation sich am Ende deines Einsatzes nicht grundlegend verändert hat.

Freiwilligenarbeit wirkt im Kleinen: Du wirst nicht gleich große Veränderungen erleben oder bewirken können. Kurzfristige Ergebnisse sind utopisch und kaum realisierbar.

Doch dein Beitrag hilft, langfristig und nachhaltig eine Verbesserung der Umstände an deiner Einsatzstelle zu bewirken. Du unterstützt das feste Team vor Ort bei der Bewältigung ihrer Aufgaben und lenkst das Interesse anderer auf dein Projekt. Durch den kulturellen Austausch profitieren du und die Menschen vor Ort auf vielen Ebenen.

Jeder kleine Einsatz ist wichtig, um das geplante, nachhaltige Ziel zu erreichen.

Wie sieht der Alltag bei der Freiwilligenarbeit aus?

Kinder Unterrichten Afrika Volunteer

Wie genau dein Tagesablauf aussieht, hängt natürlich vom Projekt ab. Jeder Einsatz ist ein bisschen anders und fordert dir ganz unterschiedliche Dinge ab. Deine Arbeitszeiten können für jeden Tag festgelegt sein oder je nach Bedarf variieren. Auch die kulturellen Gegebenheiten in deinem Einsatzland können sich auf deinen Arbeitsalltag auswirken.

Leben direkt am Einsatzort

Generell bist du während deiner Freiwilligenarbeit direkt an, oder nahe deiner Einsatzstelle untergebracht. So erlebst du die Lebensumstände rund um deinen Einsatzort ganz authentisch.

Du wohnst in einer Unterkunft, wie beispielsweise einem Guest- oder Volunteer House, die du dir meistens mit anderen Freiwilligen teilst. Du kannst auch in einer Gastfamilie unterkommen. So lernst du das Leben vor Ort noch besser kennen.

Zu der festgelegten Zeit begibst du dich mit deinem Team an deine Einsatzstelle. Während deiner Arbeitszeiten bist du mit dem Team und anderen Freiwilligen vor Ort und packst da unterstützend mit an, wo du gebraucht wirst.

Nutze deine Freizeit, um das Land zu erkunden

Deine Freizeit kannst du frei gestalten. Gemeinsam mit anderen Volunteers kannst du dir nach getaner Arbeit gemütliche Abende machen oder gegebenenfalls mittags oder nachmittags den Ort erkunden, essen oder einkaufen gehen.

An freien Tagen hast du Zeit, deine weitere Umgebung zu erkunden. Du kannst Ausflüge unternehmen und die nahegelegenen Dörfer, Städte und Wahrzeichen besuchen. Auch so kannst du der Kultur deines Gastgeberlandes näherkommen.

Worauf musst du bei der Auswahl eines Projekts achten?

Freiwilligenarbeit ist nicht gleich Freiwilligenarbeit. Für dich selbst solltest du darauf achten, dass ein Projekt auch zu dir passt. Dazu zählen die Voraussetzungen und gegebenenfalls Qualifikationen, aber auch deine eigenen Interessen und Erwartungen.

Das Projekt sollte für dich sinnvoll sein und dir die Möglichkeit geben, dich weiterzuentwickeln.

Achtung: Unseriöse Projekte gefährden Mensch und Tier!

Auch das Angebot selbst sollte natürlich sinnvoll sein und tatsächlich jemandem vor Ort nützen. Freiwilligenarbeit ist kein Tourismus und sollte weder für dich, noch für die Organisation zur Selbstbereicherung dienen.

Wenn du dich für ein Projekt interessierst, solltest du das Angebot also genau überprüfen. Nicht jede Organisation und nicht jedes Projekt sind seriös. Es lohnt sich, zweimal hinzuschauen!

Von einigen Projekten solltest du, auch wenn sie reizvoll klingen, besser ganz die Finger lassen – sie verursachen mehr Leid und Probleme als Hilfe. Dazu gehören beispielsweise:

  1. Projekte in Waisenhäusern, die das Kinderwohl gefährden
  2. Wildtierprojekte mit rein touristischem Hintergrund
  3. Kurzzeitprojekte im sozialen Bereich


Volunteering im Waisenhaus

Elternlosen Kindern im Waisenhaus Beistehen klingt auf den ersten Blick wie eine gute Sache. Für die Kinder bedeuten diese Volunteer-Programme jedoch nur zu oft Stress und Ausbeutung.

Immer wieder müssen sie sich an eine neue Bezugsperson gewöhnen, die ihnen gleich darauf wieder entrissen wird. Besonders in schlechter ausgestatteten Einrichtungen ist Freiwilligenarbeit ein Risikofaktor für Entwicklungsstörungen und Traumata.

Es besteht die Gefahr, dass Kinder vermarktet werden. Um den „Bedarf“ zu decken, werden Kinder aus armen Gegenden geradezu eingekauft und Besuchern vorgeführt.

Achte bei der Wahl eines Projekts mit Kindern also immer darauf, ob die Organisation sich an Richtlinien zum Kinderschutz hält und verzichte am besten ganz auf Einsätze in Waisenhäusern. Du könntest dich stattdessen zum Beispiel in Grundschulen oder Hilfsprojekten für Straßenkinder engagieren.


Augen auf bei „Streichelzoo-Projekten“!

Du würdest gerne mit Wildtieren arbeiten? Wahrscheinlich wirst du über ein Projekt stolpern, dass dich mit dem Versprechen lockt, ein wildes Tierbaby mit der Flasche aufziehen zu dürfen.

„Kuschelprojekte“ dienen aber eher dem Kommerz als dem Tierschutz. Angeblich verstoßene Raubtier-Babys werden zum Heranziehen gutmeinender, zahlender Touristen und Freiwilligen genutzt, bis die Babys für diesen Zweck zu groß oder zu gefährlich werden. Die an Menschen gewöhnten Tiere landen dann oft in einer „Gatterjagd“, wo sie gegen Bezahlung von Trophäenjägern erschossen werden.

Wenn du ein Herz für Tiere hast und dich im Tierschutz engagieren möchtest, halte dich von solchen „Streichelzoo-Projekten“ fern! Du könntest stattdessen beispielsweise Nationalparks und Artenschutzprojekte unterstützen, die dem Tierwohl dienen.

Kurzprojekte im sozialen Bereich

Eine „Schnupperwoche“ in einem sozialen Projekt klingt besonders für Unentschiedene oft verlockend. Eine oder zwei Wochen bedeuten Hilfe ohne zu viel Verpflichtung und Kosten. Für die Menschen, denen du helfen wolltest, sowie für die Organisation bedeuten solche Kurzprojekte aber eine Belastung.

Bei einem nur ein- bis zweiwöchigen Aufenthalt hast du kaum Möglichkeit, dich in deine Umgebung einzufühlen und Vertrauen aufzubauen. Du kannst dich auch nicht in deine Aufgaben einarbeiten. Bei einem Kurzprojekt wirst du daher nur kleine Aufgaben übernehmen. Du, das Team und die Menschen vor Ort profitieren von solchen Kurzeinsätzen nur sehr wenig.

Besonders, wenn du ein soziales Projekt unterstützen möchtest, solltest du eine Freiwilligenarbeit von mindestens einem Monat planen. Ideal wäre ein Aufenthalt von 8 Wochen oder mehr.

Wie kannst du dich nach deiner Rückkehr von Freiwilligenarbeit engagieren?

Du bist von deiner Freiwilligenarbeit zurück und möchtest dich noch weiter engagieren?

Dann hat deine Freiwilligenarbeit ihren Zweck bei dir erfüllt – du bist motiviert und hast gelernt, wie du helfen kannst. Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz – auch Zuhause kannst du noch jede Menge tun.

  • Engagiere dich weiter für dein Projekt indem du deine Eindrücke und Erfahrungen mit anderen teilst und sie ermutigst, sich auch zu engagieren
  • Sammle Spenden! Nicht nur Geld, auch Materialspenden wie Kleidung, technisches Equipment oder Schulzeug werden immer gebraucht
  • Bleib als Online-Volunteer deinem Projekt aus der Ferne treu und betreibe beispielsweise Online-Marketing
  • Setz dich allgemein für NGOs ein, spende, sei bei Infoveranstaltungen als freiwillige:r Helfer:in dabei und bau Stände mit auf oder engagiere dich bei sozialen Projekten vor Ort

Returnees können ihre Erfahrungen auch direkt an neue Volunteers weitergeben. Du kannst ihnen Tipps geben und Fragen beantworten. So bereitest du neue Freiwillige so gut wie möglich auf ihren eigenen Einsatz vor.

  • Veröffentliche Erfahrungsberichte, privat oder auf der Seite der Oragnisation
  • Nimm an extra für Returnees gestalteten Webinaren teil
  • Setz dich mit Hochschulgruppen oder gemeinnützigen Vereinen in Verbindung und sprich dort mit Interessierten

Und falls du noch einmal einige Wochen Zeit hast oder dich für den Beruf interkulturell weiterbilden möchtest, kannst du natürlich jederzeit eine weitere Freiwilligenarbeit oder ein Auslandspraktikum absolvieren.