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Work and Travel mit Organisation - Fullpackage oder Starterpackage?

Hast du dich bereits für Work and Travel mit einer Vermittlungsagentur entschieden, bleibt nur noch die Frage: „Fullpackage“ oder „Starterpackage“ buchen? Bei der Durchführung mit Organisation gibt es verschiedene Angebote für das Arbeiten und Reisen im Ausland. Diese variieren je nach Anbieter. Vom Basic-Paket bis zum Allround-Paket ist alles dabei.

Fullpackage

Tipps

Work and Travel Agenturen:

 

Sogenannte „Fullpackages“ enthalten das umfangreichste Angebot an Leistungen bei einem Work and Travel Aufenthalt. Teilnehmende werden sowohl bei der Reiseplanung in Deutschland, als auch während des Auslandaufenthalts aktiv unterstützt. In Deutschland wird von der Work and Travel Organisation beispielsweise die Visumsbeantragung und Flugbuchung übernommen. Vor Ort werden, meist von einer Partnerorganisation, u.a. Orientierungsworkshops und Social Events angeboten. Häufig stehen Ansprechpartner:innen im Zielland zur Verfügung.

Preise und Leistungen unterscheiden sich je nach Vermittlungsagentur – eine umfassende Recherche ist daher empfehlenswert. Abhängig vom Anbieter, der Aufenthaltsdauer und dem Zielland gibt es einen festen Preis. Dieser beträgt meist zwischen 1.500 und 2.000 Euro.

Vor- und Nachteile des "Fullpackage"

Checkliste

Mögliche inbegriffene Leistungen der Packages

Planung durch Organisationen in Deutschland:

  • Beratungsgespräch (etwa bezüglich Versicherungen)
  • „Working Holiday“-Visumsbeantragung
  • Flugbuchung
  • Checkliste & Packliste
  • Lebenslauf und Bewerbungsunterlagen internationalisieren

Unterstützung im Zielland:

  • Orientierungsveranstaltungen und -workshops
  • Flughafentransfer & erste Übernachtungen
  • Hilfe bei Job- und Wohnungssuche
  • Beantragung der Steuernummer und des Bankkontos
  • Ansprechpartner:innen vor Ort
  • Sightseeing Trips & Social Events

Möchten sich die angehenden Work and Traveller den organisatorischen Aufwand sparen, weil sie etwa Vollzeit arbeiten oder Abitur schreiben, sind „Fullpackages“ eine sinnvolle Option. Auch als Alleinreisende:r bietet sich ein solches Paket an, da man schon bei der Hinreise andere Backpacker kennen lernt. Vor allem für jüngere und unerfahrene Reisende kann ein Komplettpaket empfehlenswert sein, da sie in der Planung und vor Ort Hilfestellung bekommen.

Allerdings können sich angehende Rucksackreisende auch selbstständig informieren und ihren Aufenthalt ohne „Fullpackage“ planen. Besonders in beliebten Zielländern wie Australien oder Neuseeland sind viele weitere Backpacker unterwegs – man hat also ohnehin Ansprechpartner:innen. Die angebotenen Leistungen sind deshalb nicht unbedingt notwendig und man kann sich die zusätzlichen Kosten sparen. Zuletzt müssen für ein „Working Holiday Visum“ meist finanzielle Rücklagen vorgewiesen werden, weshalb man bereits ohne Vermittlungsgebühr mit Ausgaben von mehreren Tausend Euro rechnen muss.

Starterpackage / Arrivalpackage

Ein „Starterpackage“ kann als abgespecktes „Fullpackage“ verstanden werden. Die Leistungen verringern sich und somit auch die Kosten. Wie bei dem „Fullpackage“ kostet auch das „Starterpackage“ einen festen Betrag, der je nach Aufenthaltsdauer, Zielland und Vermittlungsagentur variiert. Die Preise beginnen bei etwa 400 Euro. Während ein Starterpaket sowohl Leistungen in Deutschland, als auch im Zielland inkludieren kann, beinhaltet ein „Arrivalpackage“ ausschließlich Unterstützung vor Ort. Beispielsweise werden der Flughafentransfer, die ersten Übernachtungen, Social Events und eine Online Jobbörse angeboten.

Sinnvolle Unterstützung für Unerfahrene

Diese minimierten Pakete bieten somit immer noch Unterstützung, aber in deutlich reduzierter Form. Wie die „Fullpackages“ können die „Starterpackages“ für Alleinreisende oder unerfahrene Backpacker eine sinnvolle Ergänzung sein. Rucksackreisende sollten jedoch genau auf das Preis-Leistungsverhältnis des Anbieters und auf Erfahrungsberichte von Rückkehrenden achten. Hierbei sind auch Online-Foren zu empfehlen.

 

(Bildquelle: Pixabay / StockSnap)

Zusammenfassung



Altersgrenze:

18 - 30 Jahre

Einsatzdauer:

Länderabhängig, bis zu 12 Monate

Finanzielle Eigenkosten:

Hohe finanzielle Eigenkosten; zusätzliche Gebühr - je nach Aufenthaltsdauer, Zielland und Vermittlungsagentur

Einsatzbedingungen:

Working Holiday Visum

Zielländer:

Australien, Chile, EU, Hongkong, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea, Taiwan, USA u.a.

Arbeitsbereich:

Gelegenheits- und Aushilfsjobs, z.B. Gastronomie, Tourismus, Hotellerie, Farmarbeit